KOPERNIKUS hat schon 1543 entdeckt, daß die Erde die Sonne umkreist. Für
einen Umlauf braucht die Erde ein Jahr. Dabei steht die Erdachse nicht senkrecht
auf der Umlaufbahn, sondern ist um 23,5 ° geneigt.
Hier löst sich das Rätsel der Jahreszeiten:
Weil die Erdachse schräg steht, wird der einen Jahreshälfte mehr die
Norhalbkugel, in der anderen mehr die Südhalbkugel der Erde beschienen.
Für uns sieht es so aus, als ob die Sonne nach Norden und Süden hin-
und herpendelt. Am 21. Juni erreicht sie ihren nördlichsten Punkt bei 23,5
° Nord. Dann "wendet" sie sich wieder nach Süden. Der Breitenkreis
23,5 ° Nord wird deshalb auch der Nördliche Wendekreis genannt.
Tabelle 1 gibt Dir an, wann und wo die Sonne im Laufe eines Jahres senkrecht,
d.h. im Zenit steht.
Tabelle 1:
Die Sonne steht im Zenit (= senkrecht) am ...
| 21. Juni | über dem nördl. Wendekreis | Sommer auf der Nordhalbkugel |
| 23. Sep. | über dem Äquator | Herbst auf der Nordhalbkugel |
| 21. Dez | über dem südl. Wendekreis | Winter auf der Nordhalbkugel |
| 21. März | über dem Äquator | Frühling auf der Nordhalbkugel |
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Düsseldorf
Update: 29.03.06